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Lexikoneintrag - chien - Teelexikon

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chien - chin. Bez. für breite, flache Schalen, die man in alter Zeit benutzte, um darin Tee aufzugießen und auch daraus zu trinken. Gelegentlich bezeichnet man sie auch als Untertassen.
 Der Name Chien kommt vermutlich von der Brennerei in Chien-An in der Provinz Fujian, welche solche Teeschalen schon sehr zeitig herstellte.
Der „Tee-Kaiser“ Hui Tsung schrieb dazu in seinem 1107 verfaßten Buch „Ta Kuan Ch'a Lun“:
„Die besten Chien sind dunkelblau, fast schwarz. Sie sollten verhältnismäßig tief sein, so daß die Oberfläche der Flüssigkeit eine milchige Farbe erhält, ferner breit, damit man mit einem Bambusbesen umrühren kann.“
Die in späterer Zeit benutzten Teeschalen waren gewöhnlich etwas größer als die modernen Reisschalen, die anstelle eines Tellers verwendet werden, wenn man mit Stäbchen ißt.
> chin. Teekeramik
 
Dies ist ein Ausschnitt aus dem Buch „Teelexikon – DAS Nachschlagewerk für alle Teetrinker!“
 
Mit freundlicher Unterstützung durch den Autor Dr. Hans-Bernd Böttger
 
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