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Lexikoneintrag - Baldrian - Teelexikon

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Baldrian - auch Speik, Valeriana, lat. valeriana - Pflanzengattung, deren ca. 250 Arten als Kräuter oder Sträucher auf der nördlichen Halbkugel und in Südamerika vorkommen. Der eurasische Gemeine Baldrian (auch Echter Baldrian bzw. Arznei-Baldrian, lat. valeriana officinalis L.) ist eine Sammelart, die feuchte Stellen bevorzugt. Sein charakteristischer Geruch lockt Katzen an (Katzenkraut, Hexenkraut). Aus dem getrockneten Wurzelstock werden leichte Beruhigungsmittel wie Baldriantee, Baldriantinktur und Baldriandispert hergestellt. Wirksubstanzen sind v. a. das ätherische Baldrianöl, die Alkaloide Valerin und Chatinin sowie die V alepotriate.

Die ätherischen Öle des geschützten Echten Speiks werden auch zur Parfüm- und Seifenherstellung genutzt.
Baldrian war bereits im Altertum bekannt. Im Mittelalter wurde die Wurzel zum Aromatisieren von Zimmern, Kleidern und Wäsche sowie zum „Ausräuchern“ des Teufels verwandt. Baldrian im Stall schützte nach dem Volksglauben das Vieh vor Hexen. Baldrian galt auch als eines der vielen volkstümlichen Heilmittel gegen die Pest.

Dies ist ein Ausschnitt aus dem Buch „Teelexikon – DAS Nachschlagewerk für alle Teetrinker!“
 
Mit freundlicher Unterstützung durch den Autor Dr. Hans-Bernd Böttger
 
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Literaturverweise
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