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Lexikoneintrag "Anbauländer" Teelexikon

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Anbauländer - entsprechend den für seinen Anbau notwendigen klimatischen Vorraussetzungen wird der Teestrauch heute in einer ganzen Reihe von tropischen und subtropischen Ländern kultiviert. Es sind dies insbesondere Indien, China, Sri Lanka, Japan, Indonesien sowie einige GUS-Staaten (Aserbaidschan, Georgien, Rußland). Zu den Anbauländern zählen aber auch Argentinien, Australien, Bangladesh, Brasilien, Burundi, Ecuador, Iran, Kamerun, Kenia, Korea, Malawi, Malaysia, Mauritius, Moçambique, Pakistan, Papua- Neuguinea, Peru, Ruanda, Singapur, Südafrika, Taiwan, Tansania, die Türkei, Uganda, Vietnam, Zaire und Zimbabwe.
In Europa wird nur auf den zu Portugal gehörenden Azoren etwas Tee angebaut. Historisch gesehen wurde der Teestrauch zunächst in China angebaut. Schon zeitig verbreitete sich der Anbau auf Korea und Japan - in beiden Fällen spätestens im 7. Jahrhundert Aber erst nach Entdeckung wilder Teepflanzen in Assam durch Robert Bruce im Jahre 1823 verbreitete sich der Teeanbau in der Mitte des 19. Jahrhundert in Indien. Die Vernichtung praktisch aller Kaffeeplantagen auf Ceylon durch den Kaffee-Rost (lat. Hemileia vastatrix - zwischen 1865 und 1890) schuf die Basis für die riesige Anbaufläche in heutigen Sri Lanka. In Indonesien faßte der Teeanbau nach ersten wenig erfolgreichen Anbauver- suchen schon im 17. Jahrhundert auch erst im 19. Jahrhundert unter den Holländern richtig Fuß - insbesondere auf Java und Sumatra. Etwas später folgten dann Kwazulu-Natal (eh. Natal - 1877) und Malawi (eh. Njassaland - 1898) mit Teekulturen in Afrika. Alle anderen Teean- baugebiete haben sich erst im 20. Jahrhundert herausgebildet.

> Export, > Geschichte, > Produktion,
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Dies ist ein Ausschnitt aus dem Buch „Teelexikon – DAS Nachschlagewerk für alle Teetrinker!“
 
Mit freundlicher Unterstützung durch den Autor Dr. Hans-Bernd Böttger
 
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